Zuletzt aktualisiert: 05.12.2016
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Schimmel bei Zimmerpflanzen

Ein Problem bei Zimmerpflanzen ist das vermehrte Auftreten von Schimmel auf der Erde, manchmal tritt dieser auf die Pflanze über und führt dazu, dass Wurzeln abfaulen oder Pflanzenstengel von unten her zerfallen.
Dass die Wurzeln beschädigt sind, erkennt man daran, dass die Blätter verwelken, obwohl die Erde genügend feucht oder gar nass ist. Dann wird der Fehler gemacht, dass noch mehr gegossen wird, weil man denkt, die Pflanze würde nicht genügend Wasser bekommen.

Abhilfe bringt hier nur ein konsequentes regelmäßigeres und geringeres Gießen. Das Substrat muss erst dann wieder bewässert werden, wenn die Oberfläche trocken ist. Hierzu sollte man sich einen regelmäßigen und kurzen Zeitplan angewöhnen, eine große Gießkanne besorgen und im Abstand von zwei bis drei Tagen alle Erdoberflächen kurz mit dem Finger antesten und ggf einen kleinen Schluck Wasser zugeben. Auf dem Pfad durchs Haus kommt man dann meist mit einer Gießkannenfüllung zurecht.
Schimmel auf dem gesamten Substrat kann man mit dem Abtragen einer obersten dünnen Schicht beseitigen. Auf Dauer bringt jedoch nur das geringere Gießen Abhilfe.

PS: Häufig wird Schimmel mit Kalkablagerungen verwechselt. Schimmel erkennt man daran, dass er "umfällt", wenn man ihn anpustet.
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