Zuletzt aktualisiert: 05.12.2016
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Solarlampe mit NiMH - Akkus


Heutzutage gibt es haufenweise Solarlampen für den Garten zu kaufen, dank guter Solarzellen und kleiner LEDs ist die Lichtausbeute bei tagsüber hellem Sonnenschein am Abend wirklich gut. Kommt es jedoch dazu, dass es mal wolkig ist, merkt man beim Blick in diverse Gärten den kleinen Lämpchen schon an, dass sie den Tag über doch etwas schwach befüllt wurden, dementsprechend bemitleidenswert ist dann auch die Lichtausbeute.

Käuft man sich eine etwas größere Solarzelle, so kann man relativ leicht eine Stromversorgung bauen, die abends den Garten jeden Tag hell erleuchtet. Dank einer etwas zu groß bemessenen Solarzelle verbrät man zwar bei vollem Sonnenschein relativ viel Energie um die Akkus nicht zu überladen, bei wenig Sonnenschein kann man aber trotzdem davon ausgehen, dass die Energie besser genutzt wurde und zum selben Ergebnis führt.

Mithilfe eines LM7805 wird eine Konstantstromquelle gebaut, die einen konstanten Strom durch die Akkus schickt. Die Stromstärke richtet sich nach der Größe des Widerstandes, der direkt am LM7805 anliegt. An den Akkus liegt dann eine Spannung von ca. 4,3V (5V vom 7805 minus Diodenschwellspannung) und ein Strom von ca 160 mA. Selbst bei vollem Sonnenschein kommt es nicht dazu, dass die Akkus überladen werden. Die NiMH-Akkus haben den Vorteil, dass sie keinen Memoryeffekt haben und somit auch bei nicht kompletter Vollladung wieder entladen werden können.

Die Sensorschaltung mit dem lichtempfindlichen Widerstand sorgt dann dafür, dass abends die Lampen bei beginnender Dämmerung eingeschaltet werden, der BC548 wird als kleiner Schalter benutzt, da der LDR bei Sonnenschein einen niedrigen Widerstand von ca. 2 kOhm hat und abends bis zu 1MOhm, muss die Verstärkerlogik herumgedreht werden, sprich wir brauchen eine Phasendrehung, also eine Emitterschaltung des Transistors. Tagsüber ist der Widerstand des LDR klein, die Spannung an ihm ist relativ klein, die Spannung zwischen Basis und Kollektor des BC548 ebenfalls klein, die Spannung an Basis und Emitter groß, er ist also tagsüber leitend, und somit der Strom zur Basis des BD639 zu gering. Wird es dunkler, steigt der Widerstand des LDR an, die Spannung an ihm steigt an, die Spannung an der Basis des BC548 zu GND wird geringer, er sperrt langsam. Dadurch steigt der Strom zur Basis des BD639 und er wird leitend. Die 5 LED-Leuchten im Garten leuchten langsam auf.



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