Zuletzt aktualisiert: 05.12.2016
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Erneuerbare Energien

Zahlreiche Experten prophezeien bereits heute, dass wir in den Jahren 2000 bis 2010 einen Punkt überschritten haben, bei dem die Förderung von Erdöl auf unserer Erde einen Gipfel erreicht hat, nach dem die jetzige Förderung von neuem Erdöl immer teurer wird, weil die Erschließung von neuen Quellen immer mehr Aufwand bedeutet als der eigentliche Verkauf.
Seitdem man Erdöl industriell nutzt, und das ist gemessen an der Zeit, die das Erdöl zur Entstehung gebraucht hat, extrem wenig, fördert der Mensch jährlich immer mehr davon. Erdöl ist nichts anderes, wie die Materialisierung von Sonnenlicht in Form von Kohlenstoff. Alle diese Sonnenenergie entlassen wir durch Verbrennung dieses Schmierstoffes für unsere Wirtschaft in die Luft.
Den wenigsten Menschen ist wirklich klar, dass Erdöl in der Form, in der wir es an der Tankstelle in unser Auto kippen, nur einen Teil ist, für den Erdöl verwendet wird. Erdöl begleitet den zivilisierten Menschen mittlerweile nicht nur von morgens bis abends, sondern rund um die Uhr. Es geht von der Zahnpastatube los, über die Zahnbürste, über diverse Zusätze in Cremes, über die Verpackung des Kaffetabs, den Joghurtbecher und selbst gesundes Obst verpackt der Mensch in Plastikfolien. Nachts schlafen wir dann in unserem Bett, dass mit Lösungsmitteln und Lacken behandelt wurde, selbst die Bettwäsche ist nicht frei von Produkten aus Erdöl.

Doch was tun wir eigentlich, wenn die unterirdischen Seen ausgepumpt sind, wenn jeder Liter Erdöl zu einer Qual bei der Förderung wird. Was klar ist, dass Sprit in seiner jetzigen Form unbezahlbar wird. Bevor dieser Preisanstieg jedoch wirklich beim Volk ankommt, hat eine in der Minderheit zivilisierte Untergruppe sich dazu durchgerungen, Elektroautos zu bauen und sich anzuschaffen. Niemand in der dritten Welt wird jedoch ebenfalls dazu in der Lage sein, die einzig logische Folge wird sein, dass genau diese ärmeren Länder nur die Möglichkeit sehen, sich selbst in der Förderung von Öl zu versuchen. Das wird jedoch scheitern und in Krieg enden, weil sie auch versuchen erdölreiche Länder zu übernehmen.

Es ist fraglich, ob der Mensch den Atomausstieg schafft, als wesentlich höhere Hürde wird sich die Frage stellen, ob er den Erdölausstieg schafft.

Bisher hat es leider nur wenige Erfolge im Einsatz von alternativen Energien gegeben. Keiner will Windräder am Horizont sehen, private Haushalte mit Photovoltaikanlagen sind nicht wirklich der Meinung, dass sie auf eine absolut zukunftssichere Anlage gesetzt haben, die sie zeitlebens mit Unabhängigkeit versieht, welche Auswirkung radioaktive Strahlung auf den Menschen hat, wird wie der zweite Weltkrieg, umso mehr er in die Vergangenheit rückt, für immer mehr Hollywood - Filme zur Faszination.

Kernfusion ist ein Thema in aller Munde für Atomanhänger, doch ein wirklicher Durchbruch läßt seit Jahrzehnten auf sich warten.
Die Sonne, ein Kraftwerk, dass so weit von der Erde weg ist, dass die Sonne die Erde nur als winzigen Punkt sieht, schleudert in alle Richtungen soviel Energie, dass der kleine Punkt Erde am Horizont innerhalb einer Stunde soviel Energie abbekommt, dass die komplette Menschheit ein Jahr lang ohne Energiegewinnung auskommen könnte. Wir können jedoch nicht unseren Energiehunger durch das Zupflastern mit Solarzellen niedrigen Wirkungsgrades stillen.
Schon 1816 wurde der Stirling - Motor erfunden, der quasi die Umsetzung von Sonnenlicht in eine Drehbewegung in sich vereint. Hoffentlich wird diese Erfindung endlich eine Renaissance erleben !
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