Zuletzt aktualisiert: 05.12.2016
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Konjunkturpakete, Sparpakete und Politik

Lange wird eine Frau Merkel Deutschland wohl nicht mehr regieren, der ganze Berliner Stab hat an Ansehen im Volk drastisch verloren. Banken bekommen Geld zugeschossen um Traumrenditen wiederherzustellen, werdende Eltern bekommen das Elterngeld gekürzt, die Reichen werden immer reicher.

Wir leben in einer vernetzten Welt, Meinungen, Ideen, Kritik, alles geht in sekundenschnelle um den Erdball, doch wir leben in einer Internetwelt, in der jeder sich hinter seiner Tastatur versteckt und sich nicht mehr vor die Tür wagt um öffentlich Kritik zu wagen, die breite Kritik versickert also im Internet.

Deshalb ist der Spalt zwischen Politik und Volk so tief geworden, eine Politik, die von Politikern betrieben wird, die den Hintereingang zum Reichstag benutzen, und den Eingang, über dem der Satz "Dem deutschen Volke", tunlichst vermeiden.

Dass man nicht mehr das tut, was beim Wahlkampf öffentlich verbreitet wurde, hat mittlerweile jeder verstanden, zu Wahlkampfzeiten stand Herrn Westerwelles Mail-Adresse noch für jeden sichtbar auf der Parteiseite, bereits am Sonntagabend war sie von dort verschwunden.

Anstatt sich komplett an einen großen Tisch zu setzen, zumindest mit den Leuten, die Ahnung von ihrem Ressort haben, wird sich permament nur über die Gegenseite aufgeregt, einzig in der Hoffnung, mit dieser Kritik mehr Meinungen und Wähler hinter sich stehen zu haben, als derjenige, der einen Vorschlag gemacht hat.

Dieser dauernde Wahlkampf hat nichts mit Führung zu tun, er ist einfach nur machtstrategischer Natur, im Endeffekt geht es um das nächsthöhere Amt, um Geld. Es wird nicht mehr um Fakten, Zahlen, Systemfragen diskutiert, das geht auch gar nicht, denn die meisten Volksvertreter in unserem Bundestag sind fachfremde Pädagogen oder Rechtsanwälte, die nur Zahlen von ihrem selbst erlesenen Beratern zurate ziehen, nämlich Beratern, die eine bestimmte Lobby vertreten.

Das lupenreinste Argument dafür war die Steuersenkung der FDP für Hoteliers. Doch einen Herrn Westerwelle stört soetwas nicht, denn er sitzt weiterhin dort oben und wartet darauf, seinen Sessel möglichst lange zu behalten, denn umso länger er dort sitzt, desto mehr kassiert er Gehalt.

Es gibt jedoch auch junge engagierte Politiker, die wirklich etwas bewegen wollen, jedoch vollends ausgebremst werden. Solche Leute machen sogar öffentlich aus lauter Ehrgeiz ihre Karriere von einem bestimmten Ziel abhängig.

Den Mut und den Anstand zu besitzen, diesen Ehrgeiz wirklich umzusetzen oder beim Scheitern das angekündigte Zurücktreten wirklich umzusetzen ist jedoch auch bei einem Herrn Rösler scheinbar verloren gegangen.

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