Zuletzt aktualisiert: 05.12.2016
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Nobelpreis für Barack Obama

Der vielgepriesene amerikanische Präsident hat den Fiedensnobelpreis bekommen, und zwar vorrangig für den Vorsatz, von einer atomwaffenfreien Welt zu träumen.

Ein Präsident, an den hohe Erwartungen geknüpft wurden, ein Präsident, der die kriegsverursachende Gier nach wirtschaftlicher Macht seines Vorgängers Bushs ablöst und die Hoffnung auf eine bessere Welt verinnerlicht. Insgesamt jedoch ist es bis heute ein Nobelpreis für einen Traum, einen Traum, den mehr Menschen viel länger und viel uneigennütziger haben, als Barack Obama sich vorstellen kann.

Im Jahre 2009 wurden weltweit in etwa 10.000 Atomsprengköpfe gezählt, wonach die USA nach Russland an Platz 2 sind. Mit allen erdenklichen Staaten verhandeln die USA darüber, dass alle gemeinsam abrüsten.

Doch eine wichtige Frage stellt sich letztlich doch: Warum kann ein Präsident die höchste Auszeichnung für die Schaffung und Erhaltung von Frieden bekommen, wenn er zwar offensichtlich den Abrüstungsdialog mit allen atomwaffenbesitzenden Staaten eingeht, jedoch im Endeffekt den Machterhalt und den Staatenhass untereinander schürt, indem er zur Abrüstung aufruft, aber selbst die komplette Abrüstung bei sich selbst aus Angst nicht bis zur letzten schmutzigen Waffe durchführt ?

Staaten mit vielen, fast unfassbar vielen Atomsprengköpfen, die dazu fähig wären, die Erde mehrfach komplett zu zerstören, diese Staaten haben den Dialog mit Barack Obama gesucht und verringern tatsächlich ihr Waffenarsenal, das ist positiv zu werten, insgesamt hat er jedoch gerade bei kleinen Staaten, die deutlich instabiler und in der Mehrzahl sind, den Hass geschürt, warum sich die USA als Weltpolizei vorbehält, nicht auch bis auf Null abzurüsten.

Ich persönlich empfinde Atomwaffen als dreckigstes Verbrechen, das man sich vorstellen kann, trotzdem muss ich zum Beispiel dem Iran, dem Irak und auch Nordkorea tatsächlich einräumen, auch Atomwaffen besitzen zu dürfen, um sich nicht einer penetranten Weltpolizei in Form der USA beugen zu müssen.

Im Endeffekt geht es doch nur ums Geld, Krieg wird angefangen, weil man endlose Ölreserven unter seine Kontrolle bekommen will, Intrigen werden geschürt um Soldaten in diversen Ländern für die eigene Sache kämpfen zu lassen. Würden sich wirklich alle Staaten zusammentun und ihr Knowhow in eine Forschung für eine sichere und allseits erfüllende Stromversorgung stecken würde, so hätten wir keine Probleme mehr und müßten den ITER-Reaktor nun nicht aus Geldmangel aufgeben. Die Instandhaltung aller Atomsprengköpfe weltweit verschlingt mehr Geld wie die Forschung für die Kernfusion.

All das, also dass sich noch immer nicht alle Parteien an einen Tisch setzen wollen, um eine "menschliche" Forschung für eine weltweite Energiequelle vorantreiben können, wird vorrangig dadurch erschwert, dass ein Land, nämlich die USA für eine Abrüstung werben, und die letzte Bombe in der anderen Hand zur Abschreckung halten.

Obamas Traum ist ein Albtraum für den Rest der Welt !

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