Zuletzt aktualisiert: 08.03.2019
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Feuer mit Feuerstahl

Ob man einen Feuerstahl bei längeren Outdoor-Touren dabei hat oder nicht, ist jedem selbst überlassen.
Leider gibt es zahlreiche Videos und Anleitungen im Internet, die die Verwendung eines solchen Stahls zu zeigen versuchen.

Fast immer geht man davon aus, dass man trockenes feinfiedriges Zundermaterial auf ein kleines Häufchen legt, und dann versucht, durch Führung eines scharfen Gegenstandes auf dem Feuerstahl die Funken so zu leiten, dass das Zundermaterial direkt Feuer fängt.

Diese Vorgehensweise ist zwar intuitiv und erklärt sich jedem direkt auf Anhieb, ist allerdings nur die halbe Wahrheit zum Erfolg. Die Anleitungen verstecken eine einfache Tatsache, die, wenn man sie entdeckt und gezielt anwendet, dieses Funken schlagen und Entzünden des Zundermaterials um ein Vielfaches vereinfacht.

Der entscheidende Trick ist, dass man vor dem ersten richtigen Funkenschlag, ein paar kleine Krümel vom Feuerstahl ohne Funkenbildung abschabt und auf dem Zundermaterial plaziert. Liegen diese dort zusammen, führt ein gezielter Funkenschlag dazu, dass das abgeschabte Material sich wie eine Wunderkerze entzündet.

Hier als Zundermaterial eine dünne einzelne Lage eines Taschentuches:



Man sieht hier ein paar Krümel des Feuerstahls die gezielt langsam abgeschabt wurden:



Ein einziger Funkenschlag wirkt wie eine Kettenreaktion, also wesentlich verstärkter und zielführender, wie nur ein einziger Funkenregen:

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