Zuletzt aktualisiert: 05.12.2016
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Tägliche Düngerdosierung

Keiner weiß, wieviele Forenbeiträge sich mittlerweile mit dieser Fragestellung beschäftigen, leider gibt es viel zu viele Meinungen, die teils durch subjektive Beobachtungen verzerrt sind.
Folgende Grafiken zeigen die verschiedenen Arten der Nährstoffzugabe:

Düngt man zum Zeitpunkt des Wasserwechsels sehr hoch, kommt es zu einem langen Zeitraum, in dem überschüssige Nährstoffe den Algen zur Verfügung stehen. Werden diese bis zum nächsten Wasserwechsel frühzeitig aufgebraucht, entsteht ein längere Nährstoffmangel.




Düngt man zum Zeitpunkt des Wasserwechsels so viel, dass man diese Mangelerscheinung zu überbrücken versucht, so kann es passieren, dass sich dauerhaft ein Nährstoff anreichert.




So müßte man eigentlich düngen, nicht zuviel, und genau so viel, dass es bis zum nächsten Wasserwechsel exakt aufgebraucht wird. Das ist jedoch unmöglich.




Kurze tägliche Düngungen wirken sich auch nur kurz positiv auf Algen aus, da der Nährstoff wieder schnell abgebaut wird. Bis zur nächsten Stoßdüngung schaffen es höherentwickelte Pflanzen die Nährstzoffe zu speichern.




Selbst, wenn kurze tägliche Düngungen zu einer Anreicherung führen, so führt ein mindestens 50%iger Wasserwechsel immer zu einem Abbau dieser Anreicherung.




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