Zuletzt aktualisiert: 05.12.2016
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Allgemeines über Pflanzen im Aquarium

Pflanzen stellen in einem Aquarium nicht nur eine sich dauernd änderende Dekoration dar, sondern sie sind neben den unsichtbaren Bakterien eine der wichtigsten Helfer im Einstellen eines stabilen Wassermilieus.

Hat man es ersteinmal geschafft, seine Pflanzen so zum Wachsen zu bringen, dass man wöchentlich gärtnern muss, so muss man sich um Algen und schlechte Wasserwerte keine Sorgen mehr machen. Auch kann man getrost den Wasserwechsel schon einmal verschieben.

Wichtig für das Wachsen von Pflanzen sind nur zwei Dinge: ausreichend Licht und genügend Nährstoffe. Sind diese beiden Sachen vorhanden, so kann man davon ausgehen, dass die Pflanzen zumindest überleben, jedoch Algen ggf. schneller wachsen, denn sie sind ebenfalls nur Pflanzen, die aber ein Nieschendasein haben, sie wachsen, wenn bestimmte Wasserwerte unnormal hoch oder niedrig sind, und die höheren Pflanzen diese Kombination nicht für ihre komplexeren Bedürfnisse nutzen können. Genau dann schlagen die einfachen Algen zu.

Das häufigste Problem, wenn die Pflanzen nicht wachsen, ist ein zu hoher ph-Wert, oder eine damit im Zusammenhang stehende fehlende CO2-Zugabe. Sie verringert den ph-Wert leicht, sollte aber nicht zur generellen Senkung eingesetzt werden, sondern nur zur zusätzlichen Düngung. Ist der ph-Wert trotzdem noch zu hoch, so muss mit Filterung über Torf oder ph-Minus nachgeholfen werden.

Ist das Wasser ersteinmal auf den ph-Wert 7.0 gebracht, so können sie beim Wasserwechsel auch gleich mit diesem Wasser ihre Zimmerpflanzen beglücken.

Nun einige Pflanzenbilder:

Teichlebermoos

Selten in Aquarien zu sehen: Teichlebermoos wächst langsam an der Oberfläche schwimmend. Für ganz kleine Fischbabies ist es der perfekte Schutz.

Wasserlinsen / Entengrütze

Wasserlinsen werden im Volksmund auch Entengrütze gennant. Wer sie im Becken hat und nicht mehr Herr darüber wird, könnte Barsche einsetzen, denn diese fressen Wasserlinsen sehr gerne. Wo sie wachsen ist eine angenehm ruhige Durchflutung, genügend Nährstoffe, und auch sonst perfekte Wasserwerte. Besonders in Garnelenbecken erreicht man eine angenehm natürliche Abschattung und mit Wasserlinsen einen Nitratkiller.

Zugewachsene Rückwand

Bei so vielen Pflanzen ist alles im Lot.

Vordergrundpflanzen

Wirklich kleinbleibende Vordergrundpflanzen zu finden ist schwer. Auch sie wachsen und wachsen und werden immer größer mit der Zeit.

Wasserpest

Die Wasserpest wächst nicht immer wie die Pest. Besonders in Becken mit einer CO2-Anlage ist sie unbeliebt, da sie extrem schnell und viel CO2 veratmet und sie es so den anderen Pflanzen raubt.

Cryptocorynen

Eine ganze Pflanzengruppe nennt sich "Cryptocorynen". Sie mögen konstante Wasserwerte. Schnell wechselnde ph-Werte können zur Cryptocorynenkrankheit führen, wobei der komplette Blattbestand der Pflanzen innerhalb weniger Stunden zerfällt und sich auflöst.
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