Zuletzt aktualisiert: 05.12.2016
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Gartenhaussteuerung

Warum ein Gartenhaus allzuviel Elektronik enthalten könnte, leuchtet nicht jedem ein. Allerdings sitzt in unserem Gartenhaus ein kleiner Atmega8, der sich um Zisterne, Pumpe, Gartenbeleuchtung und Belüftung kümmert.

Folgende Features sind in etwas über 1000 Zeilen C-Code realisiert, kompiliert sind das ca. 6900 Bytes:
  • Um Schalter und Leitungen zu sparen beziehungsweise gar nicht sichtbar verlegen zu müssen, sind alle Funktionen komplett über eine kleine Infrarotfernbedienung bedienbar.

  • Die unter dem Häuschen sitzende Zisterne besitzt eine Pumpe, die über die Fernbedienung geschaltet werden kann, die automatische Abschaltung erfolgt nach 2 Minuten Dauerlauf. Die Verwendung einer Fernbedienung spart einen Sicherhheitsschalter ein, da die Pumpe von außen nicht irgendwelchen Spaßnasen getriggert werden sollte.

  • Die 3 stufige LED-Beleuchtung im Häuschen bestehend aus 10 LED-Spots (Stufe 1 = 2 Spots, Stufe 2 = 6 Spots, Stufe 3 = 10 Spots) schaltet ebenfalls nach 6 Stunden Dauerbetrieb ab.

  • Der Prozessor sitzt auf einer kleinen Platine samt Leitungsendstufen, hier sorgt ein kleiner Gehäuseventilator mit Nachlaufsteuerung von 1 Minute für frische Luft, dieser läuft aber auch nur, wenn eine der Endstufen verwendet wird. (Pumpe, Licht, Außenbeleuchtung)

  • Zwei PT1000 Temperatursensoren, einer an der Häuschenrückseite und einer in der Zisterne, sorgen für einen visuellen Alarm, falls es dort unten zur Frostgefahr kommt.

  • Ein einfacher 12V PC-Ventilator sorgt im Hüttchengiebel alle 3 Stunden 10 Minuten lang für frische Luft. Er ist wegen Geräuschbelastung leicht gedrosselt und mit einem Insektennetz versehen.

  • Der Wasserstand der Zisterne ist mit einem Drehpotentiometer realisiert. Die Minimum und Maximumgrenzen sind konfigurierbar und werden auch dauerhaft im EEPROM gespeichert. Die Anzeige rechnet diese Grenzen automatisch in 0% bis 100% um.

  • Die LED-Gartenbeleuchtung wird mit 12V beschaltet. Das Ganze ist über PWM in 10% Schritten dimmbar.

  • Ein Kugelventil steuert mit einem Getriebmotor für 12V den Zulauf der Dachrinne zur Zisterne. Zwei Infrarotlichtschranken sorgen für eine genaue Positionierung des Ventils. Eine Hysterese des Wasserstandes sorgt für eine schwingungsfreie Schaltung des Ventils.

  • Ein rotes 6 Ziffern - LED-Display im Inneren des Hüttchens zeigt alle aktuellen Zustände an und scrollt automatisch durch die Zustandsanzeigen, Temperaturen, Wasserstand, Ventilstatus, Ventilatorstatus und Lichtschrankenstatus wird dargestellt.

  • Alle Einstellungen sind über eine Menüsteuerung konfigurierbar und im EEPROM spannungsausfallssicher gespeichert. Beispielsweise kann die von Chip zu Chip schwankende ADC-Referenzspannung eingestellt werden.

  • Der Strombedarf ist im Standbymodus, also wenn nur die Anzeige anzeigt, weit unter 1W.

  • Das gesamte Gehäuse stellt ebenfalls eine simple schaltbare Steckerleiste zur Verfügung.




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