Zuletzt aktualisiert: 05.12.2016
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Kellerbelüftung Version 2

Die erste Kellerbelüftung, die ich gebaut hatte, lief über 5 Jahre fehlerfrei, allerdings hatten die Sensoren den Nachteil, langsam abzudriften. Deshalb folgte nun ein Neubau mit folgenden Eigenschaften.

  • Die beiden PC-Lüfter sind verbaut wie gehabt.
  • Beide PC-Lüfter hängen an derselben Stromzufuhr, keine Drehzahlregelung ist nötig.
  • Beide Lüfter werden über eine Klappe geöffnet und geschlossen, so findet bei stehenden Lüftern kein Luftaustausch statt. Die Klappe wird neuerdings mithilfe eines einfachen Modellbauservos geöffnet und geschlossen. Endschalter entfallen somit.
  • Jeweils ein digitaler I2C Sensor namens AM2321 misst innen und außen beide Werte. Der Impuls zum Lüften wird entweder durch Berechnung und Vergleich der absoluten Feuchtigkeit erreicht, oder herkömmlich durch die Bedingung, dass innen Feuchtigkeit UND Temperatur höher ist
  • 1-10 Minuten dauert der Lüftvorgang und wird solange weitergeführt, bis es nicht mehr nötig ist.
  • Die Sensoren sind wesentlich genauer, trotzdem etwas voneinander abweichend. Eine Kalibrierung findet implizit statt, indem man zu Beginn beide Sensoren einige Stunden nebeneinander hängt und dann ihre Werte speichert. Diese Werte nimmt man als Offset und hat so eine Art Angleichung beider Werte.
  • Eine LED-Bar 5 Leds zeigt alle Werte an.
  • Alle Werte und Einstellungen werden für den Fall einer Stromunterbrechung dauerhaft gespeichert.
  • Die Auswertung übernimmt ein Atmega8, mit externem 16MHz-Quarz.

Als letztes geht es an die detailierte Beschreibung:

  • Für die komplette Steuerung und dessen Lüfter wird ein 12V Netzteil benötigt, ein digitaler AVR Ausgang am AVR schaltet beide Lüfter über einen BD649 in Emitterschaltung ein und aus. Ein 7805 sorgt für eine stabile Versorgung des Atmega8.
  • Die Klappe ist über ein Modellbauservo realisiert, die Positionen für Klappe-Offen und Klappe-Zu lassen sich über die Tasten teachen und werden dauerhaft gespeichert.

    Klappe offen:



    Klappe geschlossen:



  • Vier digitale Ports des Atmega werden für zwei baugleiche günstige AM2321 realisiert, diese sind genau und sehr robust. Eine Umschaltung von I2C-Adressen an den Sensoren ist nicht nötig, sie werden parallel abgehandelt und können im Fehlerfall einfach ausgetauscht werden. Die Software trennt beide und sie hängen hardwaremäßig nicht an einem Bus.





  • Alle Timerfunktionen sind nun in der Software durchlaufend realisiert.
  • Eine blinkende Led zeigt während des Betriebs die Korrektheit und Funktionsfähigkeit der Sensoren an.







Da der Code doch mittlerweile erheblichen Programmieraufwand bedeutet hat, gibt es ihn hier nicht direkt zum Download sondern nur auf Anfrage.
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